Schmerzensgeld


70.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 104617  aus dem Jahr  2019 Geschlecht: männlich       Geburtsjahr: 1983
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: Nervverletzung intraoperativ bei operativer Verplattung eines Oberarmknochenbruchs

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RAin Bals
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: nein
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (gerichtlich)
Gerichtstyp: Landgericht Stadt: Köln
Aktenzeichen Gericht: 25 O 221/15
Fallbeschreibung: Der Kläger (Rechtshänder) hatte sich an seinem Geburtstag beim Armdrücken mit dem linken Arm (!) eine Humerusfraktur (Fraktur des Oberarmknochens) zugezogen. Bei der Verplattung wurde der Nervus radialis nicht dargestellt und abgeklemmt. Die Läsion fiel direkt nach der Operation auf, dennoch wurde zeitnah keine Revisionsoperation angeordnet. Der Kläger hat bleibende Funktionsbeeinträchtigungen, die allerdings im Alltag gut kompensiert werden.



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