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30.000 € Schmerzensgeld ohne immateriellem Vorbehalt
Fall-Nr.: 104611  aus dem Jahr  2018 Geschlecht: weiblich       Geburtsjahr: 1938
Ausgangspunkt der Verletzung: Arzthaftung Mitverschulden: nein
Hauptverletzungen: Darmkrebs trotz regelmäßiger Vorsorgekoloskopien verspätet erkannt

Nebenverletzungen:

Todesfolge: nein
Anwalt: RAin Bals
Gesamtdauer der Krankheit: k.A. Dauerschaden: nein
Krankenhausaufenthalt: k.A. Minderung der Erwerbsfähigkeit keine
Arbeitsunfähigkeit: k.A. Geldrente monatlich in Euro: nein
Vergleich (außergerichtlich)
Versicherung: AXA Versicherungsbewertung: 3
Niederlassung der Versicherung: Köln Dauer der Vergleichsverhandlung: 6 Monate
Abrechnungsbasis Geschäftsgebühr (Nr.: 2300VV-RVG) 1,5
Fallbeschreibung: Bei der älteren Patientin wurden im Jahr 2013 zur allgemeinen Vorsorge und 2015 bei hinzugetretenen Beschwerden nicht vollständig (bis zum Zökum) der Darm untersucht (unvollständige Koloskopie jedenfalls im Jahr 2015). Hierdurch wurde ein Adenokarzinom (Darmkrebs) verspätet diagnostiziert. Ein außergerichtlicher Vergleich wurde abgeschlossen, da sich in einem Rechtsstreit voraussichtlich nicht mit Sicherheit hätte beweisen lassen, dass der Patientin eine Früherkennung einen erheblichen medizinischen "Benefit" (keine große OP, keine Chemotherapie) gebracht hätte.
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