Zurück Drucken

500.000 €  Schmerzensgeld
Fall-Nr.: 100133  aus dem Jahr  2008 Stadt: Zweibrücken
Hauptverletzungen: Schwere Hirnschädigung durch Sauerstoffunterversorgung
Fallbeschreibung: Der Kläger erlitt bei seiner Geburt im Krankenhaus (Trägerin ist die Beklagte 1) eine schwere Hirnschädigung, da er nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt wurde. Der Beklagte 2 war der Leiter der gynäkologischen Abteilung. Hier liegt ein grober Behandlungsfehler vor. Der Kläger leidet an einer sehr schweren Tetrapastik sämtlicher Extremitäten. Er ist fast blind. Ihm ist es nicht möglich zu gehen oder zu stehen, auch das Greifen mit seinen Händen ist ihm nicht möglich. Auch geistig ist er stark zurückgeblieben. Ihm ist es nicht möglich feste Nahrung zu sich zu nehmen; er kann nur breiartiges Essen zu sich nehmen. Er leidet an epileptischen Anfällen. Aufgrund seiner Bewegungsunfähigkeit hat sich bei ihm ein Hüfthochstand gebildet. Dieser musste per Eingriff korrigiert werden. Bezüglich der Bemessung ist weiters zu berücksichtigen, dass obwohl eine Fristsetzung erfolgte, noch keine Zahlung erbracht wurde. Die Beklagten wurden als Gesamtschuldner verurteilt.

Premium-Mitgliedern bietet schmerzensgeld.info noch ausführlichere Informationen zum Fall.

Diese bekommen Zugriff auf u.a. folgende Detailinformationen:

  • Regulierungsverhalten von Versicherungen
  • Abrechnungsbasis (RVG) der Versicherung
  • zuständiges Gericht
  • (Phasen der) Arbeitsunfähigkeit
  • Dauerschaden
  • Geldrente
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE)
  • Krankenhausaufenthalt
  • Gesamtdauer der Krankheit
© 2008 Solacium GmbH | Alle Rechte vorbehalten |  Datenschutzerklärung |  Impressum