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500.000 €  Schmerzensgeld
Fall-Nr.: 102541  aus dem Jahr  2017 Stadt: Trient
Hauptverletzungen: Verspätete Behandlung eines akuten Herzinfarktes
Anwalt: RA Ciper LLM
Fallbeschreibung: Chronologie: Die Klägerin, selber Ärztin, litt Ende 2005 während des Urlaubs in Südtirol an Herzbeschwerden und suchte daher umgehend eine Klinik vor Ort auf. Trotz Notfallindikation erfolgte keine rasche Behandlung. In der Folge war eine Not-Bypass-Operation erforderlich, bei der es zu einer Hauptstamm Dissektion (Einriss der Koronararterie) kam. Seither ist die Klägerin gesundheitlich geschädigt, kann ihren Beruf nicht mehr ausüben und ihrer Haushaltstätigkeit nicht mehr nachkommen. Verfahren: In der Sache war zunächst das „Tribunale di Bolzano“ (Landgericht Bozen) befasst und hatte die Klage am 17.12.2012 als unbegründet abgewiesen (Az.: 2457/2008). Hiergegen richtet sich die Berufung der Klägerin. Mittels qualifizierter fachmedizinischer Unterstützung gelang es den Prozessvertretern der Klägerin, die erstinstanzliche Entscheidung erfolgreich anzugreifen. Der zugesprochene Gesamtbetrag liegt bei etwa 700.000,- Euro, der vollständige Urteilstext ist der Website www.ciper.de unter Beratungsschwerpunkten „italienisches/französisches Recht“ zu entnehmen.

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