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250.000 €  Schmerzensgeld
Fall-Nr.: 102530  aus dem Jahr  2017 Stadt: München
Hauptverletzungen: Schädel-Hirn-Trauma, Kontusionsblutung, Kompression des Ventrikels
Anwalt: RA Vachek
Fallbeschreibung: Nach einem Sturz vom Fahrrad wurde bei dem Geschädigten inital ein Spiral-CT zur Abklärung der bestehenden Verletzungen nicht durchgeführt, obwohl gerade bei älteren Patienten eine großzügige Indikationsstellung zur CT-Untersuchung bei Schädelhirntraumata gefordert wird. In der Folgezeit wurde der Geschädigte auf die Normalstation und nicht zur engmaschigen Kontrolle auf die Intensivstation verlegt. Das notwendige CT wurde schließlich erst mit 16 stündiger Verzögerung durchgeführt und die aufgrund des CT-Befundes indizierte Kraniotomie nicht durch einen auf diesem Gebiet versierten Neurochirurgen durchgeführt. Daneben wurde eine Sonde zur Messung des Hirndrucks ebenfalls erst 3 Tage nach der stationären Aufnahme angelegt, obwohl bereits Tage zuvor eine verwaschene Sprache eine Aphasie sowie Schluckstörungen und Paresen bestanden haben. Die schließlich eingebrachte Ventrikelsonde wurde dann nicht im Ventrikelsystem sondern im Thalamus liegend eingebracht. Aufgrund der fehlerhaften Behandlung wurde der bisher aktive und fitte Geschädigte zum vollständigen Pflegefall und befand sich fortan in einem wachkomaartigen Zustand. Die schweren Schädigungen des Gehirns haben außerdem zu einem irreversiblen Verlust der Persönlichkeit geführt. Der Geschädigte verstarb schließlich nach fast dreijähriger Leidenszeit.

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